Auf dieser Seite will Ihnen die Feuerwehr einige Verhaltenstipps geben.


Was tun, wenn es brennt?

Ruhe bewahren und keine Panik aufkommen lassen!

Bevor Sie selbst löschen, immer die Feuerwehr alarmieren über 


Explosionsgefahr beim Fußbodenkleben

"Beim Kleben von Fußbodenbelägen gerieten Lösungsmittel in Brand", desgleichen "kam es bei dieser Arbeit zu einer folgenschweren Explosion, bei der ein Hobbyhandwerker schwere Verletzungen davontrug."

Es ist ja nichts gegen die Geschicklichkeit des einen oder anderen "do-it-yourself-Heimwerkers" zu sagen. Doch sollte sich diese nicht nur auf das saubere Verlegen, z.B. eines Teppichbodens, beschränken. Auch das Umfeld der Arbeitsstätte bedarf einiger Sorgfalt und dazu gehört jedenfalls ein striktes Rauchverbot für die Heimwerker.

Nicht umsonst sind die Behälter, in denen das Klebemittel aufbewahrt wird, mit einem entsprechenden Hinweisschild gekennzeichnet, das auf die Explosionsgefahr der brennbaren Lösungsmittel aufmerksam macht. Wer hier trotzdem raucht oder Zündmittel verwendet, oder zur Beschleunigung des Trockenvorganges einen elektrischen Heizofen mit offener Glühwendel einsetzt, bringt sich und seine Umwelt in akute Lebensgefahr.

Für Ihre Sicherheit:


Garage als Werkstatt

"Das wäre ja gelacht"! sagt sich mancher, dem es gegeben ist, einen Mangel an seinem Kfz in eigener Regie zu beseitigen, und macht sich ans Werk. Meistens geschieht dies mangels einer geeigneten Werkstatt in der Garage.

Bei den Reparaturarbeiten werden leichtentzündliche Flüssigkeiten, z.B. Wachbenzin, verwendet oder flammen- und funkenbildende Geräte, z.B. Schweißgeräte oder Trennscheiben eingesetzt.

Es ist erstaunlich, wie Brandgefahren von Leuten ignoriert werden, denen man angesichts der Kompliziertheit mancher Kfz-Reparaturen ein ausgeprägtes Gefahrenbewußtsein zutrauen müßte. Hier wird gänzlich unbesorgt neben einem offenen, meist flachen Gefäß , gefüllt mit Waschbenzin, geschweißt oder trenngeschliffen und nicht bedacht, daß dadurch verheerende Brände oder sogar Explosionen ausgelöst werden können.

Darum: Es ist allenfalls besser, den Abschleppdienst zum Transport des defekten Kfz zu Reparaturwerkstätte zu rufen, als die Feuerwehr zum Löschen eines durch leichtsinniges Handeln verursachten Brandes.

Für Ihre Sicherheit:


Eingefrorene Wasserleitung

Freiliegende Wasserleitungen in unbeheizten Räumen und vor allem dann, wenn sie nahe bei unverschlossenen Öffnungen vorbeiführen, frieren bei starkem Frost ein. Der Eispfropf verhindert den Wasserdurchfluß und kann das Rohr sprengen.

Hat man bemerkt, daß eine Wasserleitung eingefroren ist, muß rasch gehandelt werden. Als wirksamstes Mittel erscheint vielen der Einsatz einer Lötlampe oder eines anderen offenen Feuers. Dies ist zugleich aber auch das wirksamste Mittel, ein Haus in Schutt und Asche zu legen. Bei solchem Handeln wird dann auch grobe Fahrlässigkeit unterstellt.

Aber nicht nur die offenen Flammen können brennbare Stoffe in der näheren Umgebung der Auftaustelle entzünden; auch die Hitze in den wärmeleitenden Wandungen der Wasserleitung kann in einen unkontrollierbaren Hohlraum oder in einen benachbarten Raum mit leichtentzündbaren Gegenständen ( Papierabfälle, etc. ) geleitet werden und dort zum Brand führen. Besser ist es daher für das Auftauen einen Fön oder Tücher, die in heißes Wasser getaucht werden, zu verwenden.

Zu Ihrer Sicherheit:


Kerzenlicht in Abstellräumen

Dachböden oder Kellerabteile sind willkommene Plätze, dort Sachen abzustellen. Solche Abstellräume gleichen daher auch, gemessen an der Menge abgestellten Gutes, Möbellagern, Trödelgeschäften oder gar Flohmärkten.

Die meisten Dachböden werden aber, was die Elektroinstallation anbelangt, von den Architekten eher stiefmütterlich behandelt. Das Licht reicht oft gerade dem Kaminkehrer, wenn er im Dachboden zu den Kaminputztürchen muß. Damit aber in einer Kiste, womöglich in einer abseitigen Ecke etwas zu finden, ist so gut wie ausgeschlossen. Oft behilft man sich dann mit dem Licht einer brennenden Kerze, weil eine Taschenlampe gerade nicht auffindbar ist oder deren Batterien leer sind.

In der Eile bleibt die Kerze dann dort stehen, wo man sie - unglücklicherweise ohne Halter - abgestellt hat, direkt neben dem aufgeschlagenen Kistendeckel.

Es ist unschwer zu erraten, was dann auf dem Dachboden abläuft. Eine ganze Reihe von Bränden in Wohnhäusern gehen auf diese Schadensursache zurück. Und dabei wäre es doch so einfach, einen solchen Schaden zu vermeiden.

Für Ihre Sicherheit:


Feuer aus dem Fernsehgerät

Wenn statt dem Happy-end im Fernsehstück die Feuerwehr ins Haus kommt, um einen Zimmerbrand zu löschen, dann ist der gemütliche Fernsehabend endgültig dahin. Nicht selten tragen die Fernsehzuschauer erhebliche Verletzungen durch implodierende Fernsehgeräte oder Vergiftungen durch den Qualm aus einem brennenden Fernsehgerät davon.

Neben technischen Mängeln am Gerät sind es vielfach Fehler, die beim Aufstellen oder Einbauen eines Fernsehgerätes gemacht werden.

Zu geringe Zwischenräume zwischen dem Gerät und den Schrankwandteilen behindern die Abführung der Betriebswärme aus dem Fernsehgerät und führen zu einem Wärmestau. Anliegende brennbare Teile können dadurch in Brand gesetzt werden. Die gestaute Betriebswärme schädigt auch elektrisch leitende Teile im Fernsehgerät. Darin liegt häufig die Ursache für eine Implosion mit explosionsartigem Verlauf.

Damit Sie Ihren Fernsehabend auch weiterhin ungestört genießen können, empfehlen wir Ihnen, folgende Sicherheitsmaßnahmen zu beachten.

Für Ihre Sicherheit:


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