Fernwald (sha). Die Serie schwerer
Unfälle auf der A 5 reißt nicht ab: Nur wenige Wochen nach der
Massenkarambolage bei Homberg/Ohm mit zwei Todesopfern
kollidierten am Montagabend gegen 17.30 Uhr unweit der
Anschlussstelle Fernwald ein Kleinwagen und ein Lkw.
Infolgedessen wurde der 55-jährige Autofahrer schwer verletzt.
Der schwer verletzte
Fahrer dieses Autos musste von der Feuerwehr mit
hydraulischen Rettungsgerät aus seinem Pkw
herausgeschnitten werden.
Beide unfallbeteiligten Fahrzeuge
waren in Richtung Frankfurt auf der Autobahn unterwegs. Die
Polizei vermutet, dass der 29-jährige Fahrer des mit Betonteilen
beladenen Sattelzuges etwa einen Kilometer hinter der genannten
Anschlussstelle mit seinen Fahrzeug auf die linke Spur zog und
dabei den Kleinwagen übersah. Die Beamten gehen davon aus, dass
der Autofahrer zunächst auf den Lkw prallte, dann zwischen dem
Lastwagen und der Mittelleitplanke eingeklemmt und von dem
Sattelzug mitgeschleift wurde, bis dieser zum Stehen kam. Der
genaue Unfallhergang werde sich aber erst rekonstruieren lassen,
wenn auch der Pkw-Fahrer vernommen werden könne. 35
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Steinbach und Annerod
waren vor Ort, um den 55-Jährigen mit hydraulischem
Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug zu befreien. Der Lkw-Fahrer
blieb unverletzt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund
20 000 Euro. Während der Bergungsarbeiten war die Autobahn zum
Teil voll und später halbseitig gesperrt.
Bericht: Gießener
Allgemeine